Archäologie

20 Jahre archäologische Forschung rund um die Alteburg


Mit einem abendfüllenden Vortrag entführte uns Volker Bayer am 9.11.2019 in die Geheimnisse rund um die Alteburg. Er eröffnete mit dem augusteischen Denar, den Alwin Thorn um 1912 im Niederfeld gefunden hatte, zeigte die Weyerer Sichtweise der Alteburg als keltische Fliehburg (nach Otto Dänner, Heimatbuch von 1928) und die Oberbrechener Sichtweise als neuzeitliche Schanze (nach Eike Pachali, in „Geschichte von Oberbrechen“).
Mit Bildern von Raubgrabungsfunden von 1999 ging er auf die erste Grabungskampagne von 1999 bis 2001 über, zeigte die Münzfunde von 2006, erläuterte die Geomagnetik von 2009 und die Grabung von 2010. Alle weiteren Forschungsmaßnahmen bis hin zur Grabung im Jahr 2019 wurden mit zahlreichen Bildern untermalt und die sich daraus ergebenden neuen Erkenntnisse erörtert.
Wie man Volker kennt, gab es auch Geschichte zum Anfassen:

  • eine Keramikscherbe aus der Grabungskampagne 2019 (frühe Eisenzeit, ca. 800 bis 750 v. Chr.),
  • eine keltische Münze („Tanzendes Männlein“), geprägt ca. 100 bis 50 v. Chr. am Dünsberg,
  • ein römischer Denar, geprägt 161 / 162 n. Chr. unter Marc Aurel.
Abb. von links: Keramikscherbe, Tanzendes Männlein und römischer Denar

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